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Über den Autor
Hans-Rudolf Kruse, Jahrgang 1944 arbeitete drei Jahrzehnte lang als Pfarrer einer Evangelischen Kirchengemeinde in Düsseldorf. Schon während dieser Zeit schrieb er nicht allein die sonntäglichen Predigten, sondern verfasste eine ganze Reihe meditativer Gedichte sowie kleinere, amüsante Erzählungen. Nach „Alles ganz menschlich“ (2010) und „Achtzehn Füße hat das Glück“ (2011) veröffentlicht Hans-Rudolf Kruse mit „Ansichtssachen“ nunmehr sein drittes Buch.
Als „Texte zwischen Himmel und Erde“ charakterisiert Hans-Rudolf Kruse seine schriftstellerischen Arbeiten. Beim Lesen scheint es, als sähe er sich in einer Art Mittlerrolle zwischen diesen scheinbar so gegensätzlichen Polen. Menschliche Alltagserfahrungen enthebt er der Trivialität und betont ihre Besonderheit. Die Welt der Engel hingegen schildert er als einen Raum, wo es allenthalben menschelt und in dem die Dinge alles andere als perfekt laufen. Auf diese Weise verliert die himmlische Sphäre auf sehr sympathische Weise den Nimbus der Unnahbarkeit. Himmel und Erde kommen einander näher, und die kleinen Dinge des Lebens begegnen den großen beinahe auf Augenhöhe.


